Arbeitsrechtslexikon
@ | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
R |
|---|
Rating-AgenturNiemand kauft gerne die Katze im Sack, schon gar nicht wenn es um Geldanlagen geht. Deshalb verteilen Rating-Agenturen Noten an Finanzprodukte. „AAA“ signalisiert: „Das könnte ein gutes Geschäft sein.“ „D“ heißt: „Lieber Finger weg.“ Da Unternehmen und Staaten Aktien und Anleihen ausgeben, bewerten die Agenturen auch deren Kreditwürdigkeit. Verlassen kann man sich auf die Noten allerdings nicht. Denn Rating-Agenturen bewerten aufgrund heutiger Daten. Sie wissen nicht, welche Unternehmen abstürzen, in welche Richtung die Arbeitslosenkurve eines Landes übernächstes Jahr zeigt oder welcher Trend aus kleinen Krautern Weltunternehmen macht. Immer daneben
| |
ReallohnWas ist ein Reallohn?Reallöhne sind die Netto- oder Bruttolöhne nach Abzug der Preissteigerungsrate; sie zeigen an, wieviel sich der einzelne von seinem Einkommen kaufen kann. Klettern die Preise schneller als die Nettolöhne – etwa durch Inflation, sinken die Reallöhne und -gehälter und damit die Kaufkraft. Steigen die Nettolöhne zum Beispiel um vier Prozent, die Preise aber im gleichen Zeitraum um fünf Prozent, sinkt der Reallohn um ein Prozent. | |
RemanenzkostenWas sind Remanenzkosten?
Wie können die Unternehmen die Remanenzkosten senken? | |
RetaylorisierungAb Mitte der 90er-Jahre Rolle rückwärts von der Gruppenarbeit wieder zum Taylorsystem. Die Arbeit in der Produktion wird wieder in kleine Schritte zerlegt, das Fließband und kurze Taktzeiten kehren zurück. | |