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<GLOSSARY>
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    <NAME>Nachhaltigkeit</NAME>
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    <ENTRIES>
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        <CONCEPT>Angaben zum Managementansatz</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Hierunter versteht man die Beschreibung des unternehmensseitigen Umgangs mit den wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen und ihren Auswirkungen.&amp;nbsp;Liefert den Rahmen f&amp;uuml;r die Angaben zu den themenspezifischen Standards.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Aufwendungen für Umweltschutz</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Es sind alle Aufwendungen gemeint, die dazu dienen, &amp;Ouml;kologische Aspekte zu ber&amp;uuml;cksichtigen sowie negative Auswirkungen und Risiken zu verhindern, zu reduzieren und zu dokumentieren. Hierzu geh&amp;ouml;ren auch Aufwendungen f&amp;uuml;r die Entsorgung, Aufbereitung, Sanierung und Reinigung.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Austritt schädlicher Substanzen</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Es handelt sich um den versehentlichen Austritt von Substanzen, die f&amp;uuml;r die menschliche Gesundheit, f&amp;uuml;r B&amp;ouml;den, Flora, Gew&amp;auml;sser oder Grundwasser sch&amp;auml;dlich sind.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Auswirkung</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Auswirkung gem&amp;auml;&amp;szlig; GRI-Standards ist der Effekt, den ein Unternehmen auf die Wirtschaft, die Umwelt beziehungsweise die Gesellschaft hat und der wiederum auf den positiven oder negativen Beitrag des Unternehmens auf die nachhaltige Entwicklung hindeuten kann. Der Begriff ist sehr allgemein gefasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auswirkungen k&amp;ouml;nnen positiv, negativ, tats&amp;auml;chlich, unmittelbar, kurzfristig, langfristig, beabsichtigt oder unbeabsichtigt sein. Sie k&amp;ouml;nnen Konsequenzen f&amp;uuml;r das Gesch&amp;auml;ftsmodell und den Ruf des Unternehmens oder die Erreichung der Unternehmensziele haben.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Carbon Footprint</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Der Carbon Footprint, auch CO, Bilanz, CO, Fu&amp;szlig;abdruck, Klimabilanz, Treib-hausgasbilanz oder THG-Bilanz genannt, ist die Bilanz aller Treibhausgase-missionen, die durch ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung verursacht werden. Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen emittieren entweder selbst oder sie verursachen durch die Verbrennung fossiler Energietr&amp;auml;ger und anderer Aktivit&amp;auml;ten indirekt Treibhausgasemissionen. Der Carbon Footprint gibt Auskunft &amp;uuml;ber die H&amp;ouml;he dieser Emissionen und identifiziert gleichzeitig Reduktionspotenziale. Zudem bildet er die Grundlage f&amp;uuml;r Kli-maneutralit&amp;auml;t. Der Carbon Footprint darf keinesfalls mit dem &amp;ouml;kologischen Fu&amp;szlig;abdruck verwechselt werden, da dieser neben der globalen Erw&amp;auml;rmung weitere Umweltauswirkungen ber&amp;uuml;cksichtigt.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Clean Development Mechanism</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Der Clean Development Mechanism (deutsch: Mechanismus f&amp;uuml;r umweltvertr&amp;auml;gliche Entwicklung, kurz CDM) ist ein wichtiges, im Kyoto-Protokoll vorgesehenes Instrument, das der wirtschaftlich effizienten Verringerung von Treibhausgasemissionen dient. &amp;Ouml;kologisch kann es sinnvoll sein, Projekte zur Emissionsvermeidung und -reduzierung in Schwellen- und Entwicklungsl&amp;auml;ndern und nicht in Industrienationen durchzuf&amp;uuml;hren. Die Klimaschutzprojekte werden dort auf Basis von CDM-Kriterien entwickelt und f&amp;ouml;rdern somit die &amp;ouml;kologisch nachhaltige Entwicklung vor Ort. F&amp;uuml;r die eingesparten Treibhausgasemissionen werden nach strengen Kriterien Emissionsminderungszertifika-te ausgestellt. Akteure aus Industriel&amp;auml;ndern k&amp;ouml;nnen diese Zertifikate erwerben und sich auf ihre eigenen Reduktionsziele anrechnen. Diesem Instrument liegt die Tatsache zugrunde, dass Treibhausgase global wirken und es daher f&amp;uuml;r den Klimaschutz irrelevant ist, an welchem Ort der Erde Treibhausgase verursacht oder vermindert werden.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Co2 Äquivalente</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Mittels CO2 &amp;Auml;quivalenten werden die im Kyoto-Protokoll reglementierten Treibhausgase Methan (CH), Lachgas (N2O), Schwefelhexafluorid (SF), teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFCs) Perfluorcarbone (PCFs) sowie Stickstofftrifluorid (NF.) auf ein einheitliches Ma&amp;szlig; umgerechnet. CO2 ist das mit Abstand wichtigste Treibhausgas, da es f&amp;uuml;r etwa 60 % des vom Menschen verursachten Klimawandels verantwortlich ist, und dient daher als Referenzwert f&amp;uuml;r die Umrechnung aller Treibhausgase. In der Praxis wird oft vereinfachend von CO2 Emissionen oder Triebhausgasemissionen (THG-Emissionen) gesprochen, wenn eigentlich CO2 Aquivalente gemeint sind.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>CO2 Ausgleich</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Der Ausgleich unvermeidbarer Emissionen, auch Emissionsausgleich oder Kompensation genannt, stellt nach zuvor zwingend notwendigen Ma&amp;szlig;nahmen der Emissionsvermeidung und reduktion den letzten Schritt und einen wichtigen Baustein ganzheitlichen Klimaschutzengagements dar. Es handelt sich um die rechnerische Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen durch Emissionsminderungszertifikate aus Klimaschutzprojekten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf diese Weise k&amp;ouml;nnen Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen klimaneutral gestellt werden.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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            <NAME>Kompensation</NAME>
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        <CONCEPT>Dauerhaftigkeit</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Dauerhaftigkeit ist eines der vier grundlegenden Kriterien f&amp;uuml;r Klimaschutzprojekte, die sicherstellen m&amp;uuml;ssen, dass ausgewiesene Emissionseinsparungen langfristig erfolgen. So d&amp;uuml;rfen beispielsweise aufgeforstete Gebiete nicht nach wenigen Jahren abgeholzt oder gerodet werden, da dies die gespeicherte Menge CO2 wieder freisetzen w&amp;uuml;rde. Daher werden bei Waldschutzprojekten regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Garantien &amp;uuml;ber 30, 50 oder 100 Jahre gefordert.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Direkte THG-Emissionen</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Direkte THG-Emissionen des Scope 1 stammen aus Emissionsquellen, die sich im Besitz des Unternehmens befinden oder von diesem kontrolliert werden, wie beispielsweise Verbrennungsanlagen oder Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Diversitätsindikator</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Indikator, f&amp;uuml;r den das Unternehmen Daten zu Alter, Abstammung, ethnischer Herkunft, Staatsb&amp;uuml;rgerschaft, Religion, Behinderung und Geschlecht sammelt.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Doppelzählungen</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Der Ausschluss von Doppelz&amp;auml;hlungen ist eines der vier grundlegenden Kriterien f&amp;uuml;r Klimaschutzprojekte. Die Emissionseinsparungen d&amp;uuml;rfen nur einmal angerechnet werden, ein Weiterverkauf von Emissionszertifikaten ist nicht zul&amp;auml;ssig.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Emissionsfaktor</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Emissionsfaktoren geben Auskunft dar&amp;uuml;ber, wie viele Treibhausgasemissionen in Relation zu einer bestimmten Menge eines Produkts oder Rohstoffs verursacht werden, und bilden neben Verbrauchsdaten die Grundlage f&amp;uuml;r die Berechnung von Carbon Footprints. So hat beispielsweise Steinkohle einen Emissionsfaktor von 0,335 kg CO2 pro Kilowattstunde.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Energieeffizienz</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Effizienz liegt vor, wenn ein bestimmter Nutzen mit minimalem Aufwand erreicht wird. Die Energieeffizienz wird demnach dann verbessert, wenn ein Produkt mit vermindertem Energieaufwand entsteht.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Erneuerbare Energiequelle</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Energiequellen, die sich innerhalb eines kurzen Zeitraums durch &amp;ouml;kologische Kreisl&amp;auml;ufe oder landwirtschaftliche Prozesse erneuern, wie z. B. Erdw&amp;auml;rme Wind, Sonne, Wasser und Biomasse. Im Gegensatz hierzu sind Kohle, Erd&amp;ouml;l und Erdgas nicht erneuerbar, da sie &amp;uuml;ber einen im Verh&amp;auml;ltnis zu ihrem Abbau und Verbrauch sehr langen Zeitraum entstanden sind. Kernenergie z&amp;auml;hlt ebenfalls zu den nicht erneuerbaren Energiequellen.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Fossile Energieträger</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Fossile Energietr&amp;auml;ger wie Braun- und Steinkohle, Erd&amp;ouml;l, Erdgas und Torf sind vor langer Zeit aus dem Abbau toter Tiere und Pflanzen entstanden. Der in ihnen enthaltene Kohlenstoff setzt bei der Verbrennung Energie frei und stellt derzeit den mit weitem Abstand bedeutsamsten Energietr&amp;auml;ger weltweit dar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das bei der Verbrennung aus der chemischen Verbindung von Kohlenstoff und Umgebungssauerstoff entstehende CO2 wurde lange als f&amp;uuml;r die Umwelt unsch&amp;auml;dlich angesehen, da CO2 auch zur nat&amp;uuml;rlichen Zusammensetzung der Atmosph&amp;auml;re geh&amp;ouml;rt. Mittlerweile wei&amp;szlig; man, dass eine zu hohe Konzentration von CO2 in der Atmosph&amp;auml;re zu Klimaver&amp;auml;nderungen f&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Freiwilliger Markt</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Unternehmen, die nicht gesetzlich verpflichtet sind, Emissionen zu redu-zieren, k&amp;ouml;nnen dies freiwillig tun. Hierf&amp;uuml;r besteht ein freiwilliger Markt f&amp;uuml;r Emissionsminderungszertifikate. Der dem zugrunde liegende Mechanismus funktioniert analog dem Clean Development Mechanism f&amp;uuml;r den verpflichtenden Markt, der im Kyoto-Protokoll verankert ist.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Gesamtwasserentnahme</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Die Gesamtwasserentnahme umfasst die gesamte Wassermenge aus allen Quellen wie Oberfl&amp;auml;chenwasser, Grundwasser, Regenwasser, Hydranten und Leitungswasser.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Gold Standard</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Der im Jahr 2003 von WWF und 40 weiteren Nichtregierungsorganisationen entwickelte Gold Standard ist der weltweit umfassendste Standard f&amp;uuml;r Klimaschutzprojekte. Neben den grundlegenden Kriterien f&amp;uuml;r Klimaschutzprojekte stellt er besonders strenge Anforderungen an die Zus&amp;auml;tzlichkeit, nachhaltiger Entwicklung und Einbeziehung der lokalen Bev&amp;ouml;lkerung.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Greenhouse Gas Protocol</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) ist ein international anerkannter Standard zur Berechnung von Corporate und Product Carbon Footprints. Es wurde vom World Resources Institute und dem World Business Council for Sustainable Development entwickelt und dient als Grundlage vieler weiterer Standards im Carbon-Management-Bereich. Die grundlegenden Prinzipien der Carbon-Footprint Berechnung nach dem GHG Protocol sind Relevanz, Vollst&amp;auml;ndigkeit, Konsistenz, Genauigkeit und Transparenz sowie die Einteilung der Emissionen in Scope 1 bis 3.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Intergovernmental Panel on Climate Change</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC, auch &amp;bdquo;Weltklimarat*) wurde 1988 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen und fasst f&amp;uuml;r politische Entscheidungstr&amp;auml;ger den Stand der wissenschaftlichen Klimaforschung zusammen. Die regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen IPCC-Berichte repr&amp;auml;sentieren den neuesten Stand der weltweiten Klimaforschung. Die Berechnung von Carbon Footprints basiert h&amp;auml;ufig auf den vom IPCC ermittelten Emissionsfaktoren.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Joint Implementation-Projekte</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Joint-Implementation-Projekte erm&amp;ouml;glichen die Durchf&amp;uuml;hrung von Klima-schutzprojekten in Industriestaaten, die Emissionsreduktionsverpflichtungen gem&amp;auml;&amp;szlig; dem Kyoto Protokoll eingegangen sind. Der Mechanismus sieht vor, dass Projektentwickler bei den jeweils zust&amp;auml;ndigen Stellen Klimaschutzaktivi t&amp;auml;ten anmelden. Nach einem festgelegten Zeitraum werden Emissionszertifikate ausgestellt, die der Menge der Emissionsminderung bzw. des gespeicherten Kohlenstoffs entsprechen, sofern strenge Kriterien eingehalten wurden.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Klimaneutralität</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen sind klimaneutral, wenn ihr Carbon Footprint berechnet und durch den Ankauf von Emissionszertifikaten ausgeglichen wurde. Wissenschaftlicher Hintergrund der Klimaneutralit&amp;auml;t ist die Tatsache, dass es f&amp;uuml;r den Treibhauseffekt keine Rolle spielt, wo Emissionen ausgesto&amp;szlig;en oder eingespart werden, da sich Treibhausgase langfristig gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig in der Atmosph&amp;auml;re verteilen. Der Ausgleich von Treibhausgasemissionen findet mittels handelbarer Emissionsminderungszertifikate statt. Diese Zertifikate werden durch Klimaschutzprojekte generiert, die Treibhausgase einsparen und entsprechende Kriterien erf&amp;uuml;llen.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Klimaschutz</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Klimaschutz zu betreiben bedeutet, dem vom Menschen verursachten Klimawandel und der globalen Erw&amp;auml;rmung entgegenzuwirken. Dies geschieht durch die Verminderung des Treibhausgasaussto&amp;szlig;es oder durch die Wiederherstellung von W&amp;auml;ldern und Mooren. Klimaschutz ist ein Teilbereich des Umweltschutzes und des Nachhaltigkeitsengagements. Ganzheitlicher Klimaschutz bedeutet die Vermeidung unn&amp;ouml;tiger Emissionen, Reduzierung bestehender Emissionen sowie Ausgleich unvermeidbarer Emissionen.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Klimaschutzprojekt</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Zertifizierte Klimaschutzprojekte sparen effektiv Treibhausgasemissionen ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Emissionsminderungszertifikate machen diese Einsparung handelbar. Der Emissionshandel erm&amp;ouml;glicht global die F&amp;ouml;rderung einer nachhaltigen Entwicklung und die kostensparende Vermeidung von Treibhausgasen. Die Einsparung erfolgt h&amp;auml;ufig, indem fossile Energietr&amp;auml;ger durch erneuerbare Energien ersetzt oder nat&amp;uuml;rliche Kohlenstoffsenken wie W&amp;auml;lder und Moore auf- und ausgebaut werden, z. B. im Rahmen von Projekten mit Biomasseanlagen, Windparks oder Wasserkraftanlagen sowie Aufforstungs- und Waldschutzprojekten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klimaschutzprojekte m&amp;uuml;ssen strengen internationalen Kriterien und Standards gen&amp;uuml;gen. Sie sollen neben der Emissionseinsparung vier grundlegende Kriterien erf&amp;uuml;llen: Ausschluss von Doppelz&amp;auml;hlungen, Dauerhaftigkeit, Uberpr&amp;uuml;fung durch unabh&amp;auml;ngige Dritte und Zus&amp;auml;tzlichkeit.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Korruption</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Unter Korruption versteht man den Missbrauch von Macht und Vertrauen zum privaten Nutzen oder Vorteil. Korruption kann durch einzelne Personen oder Organisationen erfolgen. Sie umfasst Bestechung, Schmiergeldzahlungen, Betrug, Erpressung, betr&amp;uuml;gerische Absprachen, Geldw&amp;auml;sche, die T&amp;auml;tigung, Aufnahme oder Annahme von Schenkungen, Krediten, Geb&amp;uuml;hren, Belohnungen und andere Handlungen, die unehrlichem oder illegalem Verhalten&amp;nbsp;Vorschub leisten.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Kyoto-Protokoll</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Das 1997 in Kyoto, Japan, vom UNFCCC beschlossene und von 193 Staaten unterzeichnete Kyoto-Protokoll ist ein bedeutendes internationales Klima-schutzabkommen. Es verpflichtet Industriel&amp;auml;nder, ihre Treibhausgasemissionen innerhalb eines gewissen Zeitraums zu reduzieren. Zus&amp;auml;tzlich soll es Entwicklungs- und Schwellenl&amp;auml;ndern eine nachhaltige Entwicklung erm&amp;ouml;gli-chen. Es enth&amp;auml;lt Mechanismen des Emissionshandels, den Clean Development&amp;nbsp;Mechanism sowie den Joint Implementation Mechanism.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Lieferant</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Lieferanten sind Unternehmen oder Personen, die Produkte oder Dienstleistungen bereitstellen, die vom belieferten Unternehmen verwendet werden, z.B. Rohstofflieferanten und -produzenten, Gro&amp;szlig;h&amp;auml;ndler, Auftragnehmer, Dis-tributoren, Heimarbeiter, Subunternehmer Freelancer, Hersteller, Berater oder Makler. Neben direkten Lieferanten sind auch die Lieferanten der Lieferanten usw. gemeint, sofern deren Produkte und Dienstleistungen in die Lieferkette eingehen.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Lieferkette</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Gemeint ist die Reihe der Lieferanten, deren Produkte und Dienstleistungen vom Unternehmen bezogen werden.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Menschenrechtsklausel</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Verbindliche Mindestanforderungen an Menschenrechte als Voraussetzung f&amp;uuml;r Investitionen, die schriftlich vereinbart wurden.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Mitarbeiter</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Neben den Angestellten des Unternehmens k&amp;ouml;nnen auch Praktikanten, Auszubildende, Freelancer, Mitarbeiter von Subunternehmern und Lieferanten dazuz&amp;auml;hlen.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Nachhaltigkeitsziele</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen umfassen die relevanten &amp;ouml;konomischen, sozialen und &amp;ouml;kologischen Ziele bis 2030 und sind f&amp;uuml;r die globale Politik ma&amp;szlig;gebend.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Ökostrom</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Unter &amp;Ouml;kostrom (auch Strom aus erneuerbaren Energien oder Gr&amp;uuml;nstrom genannt) versteht man Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie beispielsweise Wind, Sonne oder Wasserkraft. Da diese Art der Stromerzeugung keine direkten Treibhausgasemissionen verursacht, ist das Umstellen auf &amp;Ouml;kostrom eine der wichtigsten Ma&amp;szlig;nahmen zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Ozonloch</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;In der zweiten H&amp;auml;lfte des 20. Jahrhunderts haben Emissionen von Fluorchlorkohlenwasserstoffen zu einer starken Ausd&amp;uuml;nnung der Ozonschicht gef&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die meisten Ozon abbauenden Substanzen werden durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen kontrolliert. Globale Ma&amp;szlig;nahmen haben zu einer wesentlichen Reduzierung des Ozonlochs gef&amp;uuml;hrt. Man geht davon aus, dass sich die noch in der Atmosph&amp;auml;re befindlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffe im Laufe des 21. Jahrhunderts abbauen werden und das Ozonloch sich wieder nahezu vollst&amp;auml;ndig schlie&amp;szlig;en wird. Aus heutiger Sicht handelt es sich bei den Ma&amp;szlig;nahmen zur Bek&amp;auml;mpfung des Ozonlochs um ein sehr erfolgreiches globales Umweltschutzprojekt.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Renaturiertes Gebiet</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Gebiet, das f&amp;uuml;r Gesch&amp;auml;ftst&amp;auml;tigkeiten genutzt oder beeintr&amp;auml;chtigt und durch Sanierungsma&amp;szlig;nahmen wieder in seinen urspr&amp;uuml;nglichen Zustand mit intaktem Okosystem versetzt wurde.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Schutzgebiet</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Ein vor negativen Auswirkungen gesch&amp;uuml;tztes Gebiet, das sich in seinem urspr&amp;uuml;nglichen Zustand mit intaktem &amp;Ouml;kosystem befindet.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Treibhausgase</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Treibhausgase entstehen vorrangig bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe zur Energieerzeugung (Kohle- oder Gaskraftwerke) oder im Dienst der Mobilit&amp;auml;t (Verbrennung von Treibstoffen. im Fahr- oder Flugzeug), k&amp;ouml;nnen aber auch das Ergebnis chemischer oder physikalischer Prozesse sein. Bezogen auf das ausgesto&amp;szlig;ene Gesamtvolumen ist Kohlendioxid (CO,) das bedeutendste Treibhausgas. Neben CO, werden im Regelfall auch Methan (CH, aus Viehzucht, Reisanbau, Deponien), Lachgas (N,O aus Stickstoffd&amp;uuml;ngung und Deponien), Schwefelhexafluorid (SF, durch Hochspannungsleitungen) und Fluorkohlenwasserstoffe (FKW und H-FKW durch K&amp;uuml;hlmittelleckagen und aus der chemischen Industrie) ber&amp;uuml;cksichtigt. Diese Treibhausgase werden in das Treibhauspotenzial von CO, in CO, &amp;Auml;quivalente (CO,e) umgerechnet. So hat Methan einen Aquivalenzfaktor von 21, Lachgas von ca. 300, Fluorkohlenwas-serstoffe von bis zu 9.200 und Schwefelhexafluorid von 23.900.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Treibhauseffekt</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Treibhausgase sind ein wichtiger Bestandteil unserer Atmosph&amp;auml;re und tragen durch den nat&amp;uuml;rlichen Treibhauseffekt dazu bei, ein lebenserhaltendes Klima auf unserer Erde zu schaffen. Durch den hohen zus&amp;auml;tzlichen Aussto&amp;szlig; an Treibhausgasen seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Konzentration an Treibhausgasen in der Atmosph&amp;auml;re jedoch signifikant erh&amp;ouml;ht, was zu einer zus&amp;auml;tzlichen Erw&amp;auml;rmung unserer Atmosph&amp;auml;re f&amp;uuml;hrt. Dieser vom Menschen induzierte (&amp;bdquo;anthropogene&quot;) Treibhauseffekt bedroht langfristig unsere Lebensgrundlage. Daher hat sich die Weltgemeinschaft zuletzt im Pariser Abkommen von 2015 das Ziel gesetzt, die Erderw&amp;auml;rmung auf maximal 2 &amp;deg;C&amp;nbsp;zu begrenzen.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>United Nations Framework Convention on Climate Change</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Unter UNFCCC versteht man die 1992 auf der Konferenz f&amp;uuml;r Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro verabschiedete UN-Kli-marahmenkonvention. Sie wurde bisher von 193 Staaten ratifiziert und ist am&amp;nbsp;21. M&amp;auml;rz 1994 in Kraft getreten. Das Sekretariat der Klimarahmenkonvention ist in Bonn angesiedelt. 1997 verabschiedeten die Unterzeichnerstaaten das Kyoto-Protokoll, in dem konkrete Ma&amp;szlig;nahmen zum Klimaschutz erarbeitet wurden - unter anderem der Clean Development Mechanism.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Verified Carbon Standard</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Der Verified Carbon Standard (VCS) ist der weltweit am weitesten verbreitete Standard f&amp;uuml;r Klimaschutzprojekte. Er wurde 2005 unter Beteiligung des Weltwirtschaftsforums und des World Business Council on Sustainable Development gegr&amp;uuml;ndet. Heute sind mehr als die H&amp;auml;lfte aller freiwilligen Emissionsreduktionen nach dem VCS validiert und verifiziert.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Weltklimarat</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Dies ist eine im Deutschen verwendete Bezeichnung des Intergovernmental&amp;nbsp;Panel on Climate Change (IPCC).&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Zusätzlichkeit</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Zus&amp;auml;tzlichkeit ist eines der vier grundlegenden Kriterien f&amp;uuml;r Klimaschutzpro-jekte. Es bedeutet, dass ein Klimaschutzprojekt nur auf Basis der zus&amp;auml;tzlichen Finanzierung durch den Verkauf von Emissionsminderungszertifikaten verwirklicht werden kann. So soll sichergestellt werden, dass das Projekt nicht sowieso, also auch ohne zus&amp;auml;tzliche Finanzierung durch den Verkauf von Klimaschutzzertifikaten, realisiert worden w&amp;auml;re. Staatlich subventionierte Anlagen zur Stromerzeugung k&amp;ouml;nnen aus diesem Grund keine Klimaschutz projekte werden.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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        <CONCEPT>Zwangs- oder Pflichtarbeit</CONCEPT>
        <DEFINITION>&lt;p&gt;Arbeiten, die nicht freiwillig, sondern unter Androhung von Strafe ausge&amp;uuml;bt werden. Auch wenn Sklavenarbeit offiziell weltweit abgeschafft ist, gibt es zahlreiche Formen moderner Sklaverei wie Schuldknechtschaft, politische Gefangenschaft, Kinderarbeit, Zwangsprostitution, Rekrutierung von Kinder-soldaten sowie die klassischen Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung, die Millionen von Menschen leiden lassen. Hinweise auf Zwangsarbeit sind die Einbehaltung von Ausweispapieren, Verpflichtung zu obligatorischen Kautionen, Verpflichtung zu Uberstunden. Die global g&amp;uuml;ltige Vereinbarung zur Vermeidung der Zwangsarbeit ist die Forced Labour Convention aus dem &amp;Uuml;bereinkommen 29 der Internationalen Arbeitsorganisation von 1930.&lt;/p&gt;</DEFINITION>
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