Deutschland steckt in der Krise: Während Unternehmen
Marktanteile verlieren, sind die Infrastruktur und die soziale
Dasein-Versorgung in einem katastrophalen Zustand.
Schuld daran haben laut Kapitalseite und großer Teile der
Politik die Beschäftigten, die nicht flexibel und günstig
genug arbeiten, die Betriebsräte und Sozialpartner, die
Veränderungen blockieren sowie jungen Menschen, denen
die Arbeitsmotivation fehle, und
Bürgergeldempfänger*innen, die „der Gesellschaft“ ebenso
auf der Tasche liegen würden wie Geflüchtete. Die Angst
um die Zukunft wird so als Spaltung- Instrument genutzt,
während demokratische Rechte angegriffen werden,
Arbeitsplätze abgebaut oder gar ganze Standorte
geschlossen werden. Wenn der Staat weniger Ausgaben
und die Unternehmen wieder mehr Gewinne einstreichen,
wird es besser für uns alle - so das trügerische
Versprechen.
Dem wollen wir etwas entgegensetzen und gemeinsam
darüber diskutieren, wie Angriffe auf einzelne Gruppen von
Menschen und Belegschaften letztlich Angriffe auf uns alle
sind. Wir wollen betrieblich, tariflich sowie politische
Auseinandersetzungen zusammendenken und eigene
Strategien gegen die Angriffe von Politik und Kapital
entwickeln – damit aus dem Schlagwort „Solidarität“
Hoffnung und Handeln erwächst.
S00026020 Neujahrsforum 2026: Umkämpfte Arbeit - umkämpfte Gesellschaft
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