Nachhaltigkeit
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A |
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Aufwendungen für UmweltschutzEs sind alle Aufwendungen gemeint, die dazu dienen, Ökologische Aspekte zu berücksichtigen sowie negative Auswirkungen und Risiken zu verhindern, zu reduzieren und zu dokumentieren. Hierzu gehören auch Aufwendungen für die Entsorgung, Aufbereitung, Sanierung und Reinigung. | |
Austritt schädlicher SubstanzenEs handelt sich um den versehentlichen Austritt von Substanzen, die für die menschliche Gesundheit, für Böden, Flora, Gewässer oder Grundwasser schädlich sind. | |
AuswirkungAuswirkung gemäß GRI-Standards ist der Effekt, den ein Unternehmen auf die Wirtschaft, die Umwelt beziehungsweise die Gesellschaft hat und der wiederum auf den positiven oder negativen Beitrag des Unternehmens auf die nachhaltige Entwicklung hindeuten kann. Der Begriff ist sehr allgemein gefasst. Auswirkungen können positiv, negativ, tatsächlich, unmittelbar, kurzfristig, langfristig, beabsichtigt oder unbeabsichtigt sein. Sie können Konsequenzen für das Geschäftsmodell und den Ruf des Unternehmens oder die Erreichung der Unternehmensziele haben. | |
C |
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CO2 AusgleichDer Ausgleich unvermeidbarer Emissionen, auch Emissionsausgleich oder Kompensation genannt, stellt nach zuvor zwingend notwendigen Maßnahmen der Emissionsvermeidung und reduktion den letzten Schritt und einen wichtigen Baustein ganzheitlichen Klimaschutzengagements dar. Es handelt sich um die rechnerische Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen durch Emissionsminderungszertifikate aus Klimaschutzprojekten. Auf diese Weise können Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen klimaneutral gestellt werden. | ||
Carbon FootprintDer Carbon Footprint, auch CO, Bilanz, CO, Fußabdruck, Klimabilanz, Treib-hausgasbilanz oder THG-Bilanz genannt, ist die Bilanz aller Treibhausgase-missionen, die durch ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung verursacht werden. Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen emittieren entweder selbst oder sie verursachen durch die Verbrennung fossiler Energieträger und anderer Aktivitäten indirekt Treibhausgasemissionen. Der Carbon Footprint gibt Auskunft über die Höhe dieser Emissionen und identifiziert gleichzeitig Reduktionspotenziale. Zudem bildet er die Grundlage für Kli-maneutralität. Der Carbon Footprint darf keinesfalls mit dem ökologischen Fußabdruck verwechselt werden, da dieser neben der globalen Erwärmung weitere Umweltauswirkungen berücksichtigt. | |
Clean Development MechanismDer Clean Development Mechanism (deutsch: Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung, kurz CDM) ist ein wichtiges, im Kyoto-Protokoll vorgesehenes Instrument, das der wirtschaftlich effizienten Verringerung von Treibhausgasemissionen dient. Ökologisch kann es sinnvoll sein, Projekte zur Emissionsvermeidung und -reduzierung in Schwellen- und Entwicklungsländern und nicht in Industrienationen durchzuführen. Die Klimaschutzprojekte werden dort auf Basis von CDM-Kriterien entwickelt und fördern somit die ökologisch nachhaltige Entwicklung vor Ort. Für die eingesparten Treibhausgasemissionen werden nach strengen Kriterien Emissionsminderungszertifika-te ausgestellt. Akteure aus Industrieländern können diese Zertifikate erwerben und sich auf ihre eigenen Reduktionsziele anrechnen. Diesem Instrument liegt die Tatsache zugrunde, dass Treibhausgase global wirken und es daher für den Klimaschutz irrelevant ist, an welchem Ort der Erde Treibhausgase verursacht oder vermindert werden. | |
Co2 ÄquivalenteMittels CO2 Äquivalenten werden die im Kyoto-Protokoll reglementierten Treibhausgase Methan (CH), Lachgas (N2O), Schwefelhexafluorid (SF), teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFCs) Perfluorcarbone (PCFs) sowie Stickstofftrifluorid (NF.) auf ein einheitliches Maß umgerechnet. CO2 ist das mit Abstand wichtigste Treibhausgas, da es für etwa 60 % des vom Menschen verursachten Klimawandels verantwortlich ist, und dient daher als Referenzwert für die Umrechnung aller Treibhausgase. In der Praxis wird oft vereinfachend von CO2 Emissionen oder Triebhausgasemissionen (THG-Emissionen) gesprochen, wenn eigentlich CO2 Aquivalente gemeint sind. | |
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DauerhaftigkeitDauerhaftigkeit ist eines der vier grundlegenden Kriterien für Klimaschutzprojekte, die sicherstellen müssen, dass ausgewiesene Emissionseinsparungen langfristig erfolgen. So dürfen beispielsweise aufgeforstete Gebiete nicht nach wenigen Jahren abgeholzt oder gerodet werden, da dies die gespeicherte Menge CO2 wieder freisetzen würde. Daher werden bei Waldschutzprojekten regelmäßig Garantien über 30, 50 oder 100 Jahre gefordert. | |
Direkte THG-EmissionenDirekte THG-Emissionen des Scope 1 stammen aus Emissionsquellen, die sich im Besitz des Unternehmens befinden oder von diesem kontrolliert werden, wie beispielsweise Verbrennungsanlagen oder Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. | |