Jahresabschluss
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DebitorenlaufzeitDie Debitorenlaufzeit gibt die Anzahl der Tage an, bis ein Kunde (Debitor) im Schnitt die vom Unternehmen gestellte Rechnung bezahlt hat. Eine weitere Bezeichnung für diese Kennzahl ist Kundenziel. Definition:
Je höher die Debitorenlaufzeit ausfällt, desto länger dauert es, bis das Unternehmen seine Außenstände aus dem Umsatzprozess realisiert hat. Beeinflusst wird die Debitorenlaufzeit u. a. durch Zahlungsbedingungen, die Branche, die Bonität der Schuldner und die Qualität des Mahnwesens. Dass die Debitorenlaufzeit kürzer ist als die Kreditorenlaufzeit (siehe auch „Kreditorenlaufzeit“), gilt als vorteilhaft. | |
Debitorische KreditorenDebitorische Kreditoren sind Forderungen eines Unternehmens gegenüber Liefe-ranten, die aus dem Bezug eines Gutes bzw. einer Leistung stammen. Dazu zählen z. B. Gutschriften seitens des Lieferanten. Die debitorischen Kreditoren werden in der Bilanzposition „sonstige Vermögensgegenstände“ ausgewiesen (siehe auch „kreditorische Debitoren“) | |
DurchschnittsbewertungDie Durchschnittsbewertung ist eine Form der Bewertungsvereinfachung insbeson-dere von Vorräten, die nach § 240 Abs. 4 HGB und § 256 HGB zulässig ist. Mit der Anwendung der Durchschnittsbewertung wird vom Grundsatz der Einzelbewertung von Vorräten abgewichen. Gleichartige Vorratsgegenstände werden zu einer Gruppe zusammengefasst; der Endbestand wird dann mit dem gewogenen Durchschnitt der Anschaffungskosten aller gleichartigen Vermögensgegenstände des Vorratsvermö-gens eines Jahres bewertet (siehe auch „Bewertungsverfahren Vorräte“). | |
